V e r a n s t a l t u n g e n
Aktuell trifft der stark differenzierte Veranstaltungsmarkt, in dem sich große, spektakuläre und teilweise auch internationale Veranstaltungstypen weite Marktanteile sichern, auf eine Vielzahl altbekannter, aber auch neu hinzukommender Bedrohungen. Hierzu zählen neben den originär der Veranstaltungssicherheit zuzuordnenden Gefahrenbilder im Bereich Safety und Security auch artverwandte Formen im Zusammenhang mit Großveranstaltungen. Unglücklicherweise treffen diese beiden Entwicklungen in deutschsprachigen Raum auf stark ausgelastete Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).
Daraus resultiert große Verantwortung und Ansprüche an die von den Veranstaltern bzw. ihren Planern und Dienstleistern zu erstellenden Sicherheitskonzepte.
S i c h e r h e i t s k o n z e p t e
Kaum eine Branche weist eine so erhebliche Dynamik auf, die u.a. in schnellen und heterogenen Entwicklungen einzelner Marktsegmente ihren Ausdruck findet. Die stetigen wandelnden Eigenschaften, Besonderheiten und Organisationsformen des Veranstaltungsmarkts haben immer direkte und indirekte Auswirkungen auf die Veranstaltungssicherheit. Die Durchführbarkeit sicherer Veranstaltungen ist eine vielschichtige Aufgabe, wobei interagierende Merkmale ursächlich für sicherheitskritische Ereignisse während Veranstaltungen sind. Die Veranstaltungskonzepte sowie korrespondierende Bedrohungsbilder und Gefährdungen sind daher äußerst heterogen.
V e r a n s t a l t u n g s s i c h e r he i t
Die Veranstaltungssicherheit befasst sich daher zwar immer mit ähnlichen Grundproblemen, weist jedoch viele verschiedene Facetten und Spezifika auf, die oft ein sehr großes und interdisziplinäres Detailwissen erfordern. Die Heterogenität von Veranstaltungen und ihrer Organisation stellt auch den Gesetzgeber sowie Behören und Organisatoren mit Sicherheitsaufgaben (BOS) vor große Herausforderungen. Dies zeigt sich in einem unübersichtlichen rechtlichen Regelrahmen sowie vielfältigen Schnittstellen zur öffentlichen Sicherheit.
